Home > Uncategorized > Wochenende – Endlich!

Wochenende – Endlich!

Der Titel sagt schon das meiste. Diese Woche hat mich einfach getötet :(

Gestern Abend hat die Schweiz dann auch noch verloren. Ja, verloren. Gegen Deutschland. Wir haben uns von den Deutschen besiegen lassen. Die Deutschen, die wir an jeder Weltmeisterschaft in die Pfanne hauen. Ist das zu glauben? Fucking damned! Wir hatten vier Pfostenschüsse, die Deutschen hatten 21 Pfosten. Wir hätten gewinnen müssen.

Au nein. Mein Blog hat ja vorwiegend deutsche Leser. Die werden das vermutlich auch noch gut finden. Naja, eines kann ich euch versprechen: Ich werde mir auf jeden Fall ansehen, wie die Deutschen von der russischen Eishockey-Maschinerie gemetzget werden. Und es geniiieeessen! :P

Das zu dem (wie mein Lateinlehrer immer gesagt hat. Gott habe ihn selig – er ist zwar nicht gestorben (Nein, er ist sogar erst 25), aber der Gl0rfindel ist nicht mehr sein Schüler. Natürlich für jeden Lehrer ein schwerer Schlag :D ). Nun kommen wir zu einem weiteren Tiefpunkt: Mathematica. Heute war die Prüfung. Und ich habe sie verschissen. Naja, eigentlich war ich vermutlich nicht schuld. Das macht die ganze Affiche noch viel beknackter.

Ich habe mich gestern schon auf Twitter darüber ausgelassen, dass Mathematica sich bei Endlos-Schleifen einfach aufknüpft. Es ist zu blöd, um zu realisieren, dass es aufhören sollte. Aber das war heute nicht mal das Problem. Nein, das Problem war ein anderes. Genau einen solchen Fall hatte ich vorhergesehen, also habe ich sehr oft gespeichert. Auf ein Mal (nach ca. zwei Dritteln der Zeit) konnte ich die Variablen nicht mehr zurücksetzen.

Wenn ich zum Beispiel in Mathematica definiere:

a = 3

um a als Startwert für eine Schleife zu verwenden, bei der sich a laufend ändert, dann speichert Mathematica das. Wenn in einem weiteren Befehl dann nochmal a vorkommt (auch wenn es mit diesem a gar nichts zu tun hat), setzt Mathematica automatisch den Wert 3 dafür ein. Natürlich kann man das zurücksetzen, alles andere wäre ja sinnlos. Das habe ich gemacht, mit dem normalen Befehl:

a=.

Aber: Siehe da. Das scheiss Programm hat a trotzdem noch als 3 angesehen. Also, hat ja nix gemacht. Hab ja laufend gespeichert, und Zeit hatte ich auch noch genügend. Also fix die Kiste heruntergefahren und neu gestartet. Dann kam allerdings die gigantische Scheisse: Die Datei war auf einmal fehlerhaft und konnte wegen irgend eines Errors nicht mehr geöffnet werden. Wiederherstellen liess sich da gar nichts. Also durfte der glückliche Gl0rfindel nochmal von vorne beginnen. Der Lehrer liess mir zwar mehr Zeit, die Kacke war aber dennoch da. Denn so eine Prüfung ist relativ anstrengend. Nach einer Stunde ist man da nicht mehr so fix wie zu Beginn. Und zwei Algorithmen, die ich beim ersten Mal fehlerfrei Programmiert habe, wollten nun einfach nicht mehr funktionieren. Irgend ein scheiss Detail habe ich dort wohl einfach nicht mehr auf die Reihe gekriegt.

Das Ganze hat mich natürlich tierisch angeschissen. Aber das half auch nichts. Die Prüfung war fertig, das Spiel gelaufen. Ich habe keine Ahnung, welche Note am Ende auf mich wartet, aber meine beste wird es sicher nicht sein. Falls sich jemand noch für den Scheiss interessiert, hier das PDF:Mathematica Gl0rfindel

So, jetzt gilt’s erstma, mich zu erholen. Wer heute noch was von mir will, der kann mich mal ;)

Gruss
Gl0rfindel

Kategorien:Uncategorized
  1. Web
    Mai 21, 2010 um 5:31 nachmittags | #1

    Ein Tip für die Zukunft, auch wenn ich nicht weiß ob Mathematica das unterstützt: Sprechende Variablennamen :>
    Liest gleich viel leichter :>
    (Gott wenn das einer meiner Profs aus dem Grundstudium liest reißt er mir die Eier ab :>)

    greez Web

  2. Mai 21, 2010 um 5:35 nachmittags | #2

    Was zum Henker sind sprechende Variablennamen?

    • Web
      Mai 23, 2010 um 3:27 nachmittags | #3

      Sprechende Variablennamen:
      Statt die Variablen a, b, c, d zu nennen könntest du sie auch “koffenzient, korrelation, vergleich, maximum” oder so nennen. Eben Namen die man sprechen kann und im Zusammenhang mit der Logik auch einen Sinn ergeben. Sich nur mit einzelnen Buchstaben rumzuschlagen ist echt ätzend.

      greez Web

      • Mai 23, 2010 um 4:04 nachmittags | #4

        Ach so.
        Ja, sowas wird unterstützt. Allerdings sehe ich persönlich überhaupt keinen Sinn darin…

        Gruss
        Gl0rfindel

  3. WASGEHT
    Mai 21, 2010 um 9:10 nachmittags | #5

    Du bist der Meister der Freundlichkeit :D

    “Wer heute noch was von mir will, der kann mich mal”
    :D :D :D

  4. Mai 21, 2010 um 9:57 nachmittags | #6

    Eigentlich geht Eis Hockey am Arsch vorbei, dennoch freue ich mich mächtig, dass wir die Schweiz geschlagen haben:D.

  5. Mai 22, 2010 um 9:36 vormittags | #7

    @ Wasgeht: Es war noch ein Zwinkersmiley angehängt. Der verlagert die Aussage doch stark in Richtung Witz.
    @ Innos: Ihr habt die Schweiz nicht geschlagen. Wir haben uns selber geschlagen. Echt: Zu was anderem seid ihr Deutschen gar nicht fähig, so hoch ist euch die Schweiz eishockeytechnisch überlegen. :)

    Gruss
    Gl0rfindel

  6. WASGEHT
    Mai 22, 2010 um 9:42 nachmittags | #8

    na was glaubst du warum ich drei dieser “:D” smileys hingemach habe? :D

  1. Keine Trackbacks bisher.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Log Out / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Log Out / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Log Out / Ändern )

Verbinde mit %s

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.